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Bäume und Büsche pflanzen auf Brandenburger Äckern – Was bringen Agroforstsysteme für den Klimaschutz?

25.11.2021 19:00 Uhr bis 25.11.2021 20:30 Uhr

Prof. Dr. Tobias Cremer, Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)

Landwirtschaft und Naturschutz II

Noch vor 70 Jahren waren Land- und Forstwirtschaft weniger getrennt als heute. Doch die intensive Nutzung von Weide- und Ackerflächen verdrängte Bäume und Sträucher aus Wiesen und Feldern. In Zeiten von Trockenheit und Artensterben wird nach Lösungen gesucht, wie die Landwirtschaft dem Klimawandel entgegentreten kann. Mit diesem Aspekt befasst sich das bundesweit beachtete Modellprojekt „Ackerbau(m) – das Agroforst-Projekt in Brandenburg“, das an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) angesiedelt ist. In dem Projekt wird erforscht, welche Auswirkungen das Pflanzen von Bäumen auf landwirtschaftlichen Flächen auf Bewirtschaftung, Boden, Biodiversität und Mikroklima haben.

Der Vortrag umfasst folgende Punkte:

  • Was versteht man unter Agroforst?
  • Welche Vorteile ergeben sich für Böden, Beerntung, Artenvielfalt u.v.m.?
  • Was ist der besondere Forschungsansatz des Projekts, der Studierende aktiv mit einbindet?
  • Wie kann ich als Bürger*in selbst für den Klimaschutz aktiv werden

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.

Ort: Haus der Bildung und Technologie, Raum 122
Berliner Straße 52e
16303 Schwedt/Oder

Prof. Dr. Tobias Cremer ist Professor für Forstnutzung und Holzmarkt an der HNEE. Seine Forschungs-schwerpunkte liegen im Bereich Holzvermessung und -sortierung, Kurzumtriebs-plantagen und Agroforstsysteme sowie Holzlogistik und -verwendung.

Präsenzstelle Schwedt | Uckermark

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