Die MS Wissenschaft ankerte in Schwedt/Oder
Im geräumigen Schiff erwartete die Besucher*innen eine interaktive Ausstellung mit rund 30 Exponaten rund um Gesundheit, Forschung und neue Technologien. Ziel war es, Wissenschaft verständlich und erlebbar zu machen – ganz im Stil eines Mitmachmuseums.
Im Themenbereich „Im Inneren des Körpers“ erfuhren Besuchende, wie moderne Medizin arbeitet. In einem Computerspiel zerstörten sie gezielt Krebszellen, an einer anderen Station untersuchten sie Bakterien. So wurde anschaulich, wie Forschung und Diagnostik funktionieren und welche Möglichkeiten die Medizin bietet.
Der Bereich „Über den Körper hinaus“ stellte unter anderem ein künstliches Hüftgelenk vor. Mit einem Hammer testeten Besucherinnen und Besucher, wie viel Kraft nötig ist, um das Implantat zu befestigen. Eine Anzeige zeigte die Schlagstärke direkt an und machte die Technik greifbar.
Auch „Die gesunde Community“ bot viele interaktive Stationen. Besonders auffällig war die Puls-Cam, die Gesicht und Mimik analysierte und daraus Puls und Gesundheitszustand ableitete. An einer weiteren Station stellten sich Besucher ihren eigenen Burger zusammen, auch mit alternativen Zutaten wie Insekten-Pattys. So griff die Ausstellung Themen wie Ernährung, Gesundheit und Nachhaltigkeit auf.
Die MS Wissenschaft zeigt, wie gut Wissenschaftskommunikation Menschen aller Altersgruppen erreichen kann und wie eng medizinische Entwicklungen schon heute mit unserem Alltag verbunden sind.