Uckermärkerin gewinnt 5. Brandenburger Science Slam
Die Bandbreite der Vorträge reichte von Hitze-Stress-Resistenz bei Pflanzen über die Förderung von sozialem Engagement bei Studierenden der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde bis hin zum Wildkatzen-Monitoring in Brandenburg. Weitere Beiträge beschäftigten sich mit Fragen der Klima-Gerechtigkeit sowie mit der medizinischen Versorgung der Zukunft: Dabei wurde gezeigt, wie ein funktionierendes 5G-Netz die Versorgung von Patient*innen in Rettungswagen verbessern und gleichzeitig Krankenhäuser entlasten kann. Wie bei Science Slams üblich, bewerteten die Zuschauer*innen die Beiträge direkt im Anschluss per Punktetafeln.
Den Sieg des Abends sicherte sich die gebürtige Uckermärkerin Sarah Grandke. Die Historikerin feierte beim Brandenburger Science Slam ein erfolgreiches Comeback, nachdem sie bereits 2023 Teil des Formats gewesen war. Mit ihrem Vortrag über sogenannte „Displaced Persons“ – rund elf Millionen Geflüchtete nach dem Zweiten Weltkrieg – überzeugte sie das Publikum. Sarah Grandke, die 2008 in Prenzlau Abitur gemacht hat, berichtete eindrucksvoll von ihrer internationalen Forschungsreise, die sie im Rahmen ihrer Doktorarbeit auf die Spuren dieser Menschen führte.
Mehr über ihre Recherchen und Erlebnisse rund um die Welt erfahren Interessierte auf ihrem Blog: www.vakantio.de/mitgeschichteumdiewelt
„Schön, dass sich das Format so gut etabliert hat. Wissenschaft wirkt oft weit weg – dabei steckt sie in unserem Alltag, jeden Tag. Genau deshalb ist es uns wichtig, sie hier vor Ort erlebbar zu machen.“, sagt Juliane Roloff, Leiterin der Präsenzstelle.