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Wissenschaft zum Anfassen: Studierende der HNEE begeistern Grundschüler*innen in Angermünde mit Science Slam

Am 23. Januar 2026 verwandelte sich die Freie Schule Angermünde in eine Bühne für Wissenschaft und Nachhaltigkeit: Acht Erstsemester-Studierende der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) reisten von Eberswalde nach Angermünde, um ihre Lieblingsforschungsthemen in Form eines Science Slams vor über 60 Grundschülerinnen und Grundschülern zu präsentieren.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des ENE-Projekts („Einführung in die nachhaltige Entwicklung“) statt. Dieses Projekt ist ein fester Bestandteil für alle Erstsemester der HNEE, die sich dabei mit unterschiedlichen Aspekten nachhaltiger Entwicklung auseinandersetzen. Bereits zum vierten Mal wird das Projekt in dieser Form von der Präsenzstelle Schwedt | Uckermark geleitet und organisiert. Ziel ist es, Wissenschaft direkt in die Grundschulen der Region zu tragen – verständlich, kreativ und mit Begeisterung vermittelt von den Studierenden selbst.

Unter dem gemeinsamen Oberthema Nachhaltigkeit präsentierten die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine bunte Themenvielfalt:

Von der Frage, warum Lehmsteine klimafreundlicher sind als Ziegel, über eine Bodenexpedition mit der Handpuppe „Regina Regenwurm“, bis hin zur Orientierung von Kranichen auf ihrem Weg in den Süden. Ist der Wolf wirklich so böse wie bei Rotkäppchen? Warum regnet es in Bielefeld mehr als in Angermünde? Und was richten invasive Fischarten in der Elbe an? All diese Fragen wurden kindgerecht und unterhaltsam erklärt.

Die Schülerinnen und Schüler verfolgten die Beiträge aufmerksam bis zum Schluss und zeigten große Freude an den neuen Anregungen und Einblicken in die Welt der Wissenschaft.

Juliane Roloff, Leiterin der Präsenzstelle Schwedt | Uckermark, zieht ein positives Fazit: „Das Projekt ist ein voller Erfolg: Wir begeistern schon die Kleinsten für die Wissenschaft und zeigen Eberswalder Studierenden, wie schön und vielfältig die Uckermark ist.“

Mit Formaten wie diesem stärkt die Präsenzstelle die Verbindung zwischen Hochschule und Region und fördert frühzeitig das Interesse an nachhaltiger Entwicklung und wissenschaftlichem Denken.